Universitätsprofessur für Mehrsprachigkeit und transnationale Studien, insbesondere im postsowjetischen Raum

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) gehört zu den großen Universitäten in Deutschland. In der Wissenschaftsregion Rhein-Main entfaltet sie ihre Leistungsstärke, Innovationskraft und Dynamik. Als Volluniversität ermöglicht die JGU ein Fachgrenzen überschreitendes Lehren und Lernen und eröffnet großes Potenzial für international renommierte, interdisziplinäre Forschung.

Im Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft in Germersheim ist am Arbeitsbereich Russisch zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine

Universitätsprofessur für Mehrsprachigkeit und transnationale Studien, insbesondere im postsowjetischen Raum

Bes. Gr. W 2 LBesG  | Beamtenverhältnis auf Lebenszeit

zu besetzen.

Der Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft ist ein international renommierter Standort für die Translationsforschung und die Ausbildung von Übersetzer/innen und Dolmetscher/innen. Er hält ein Lehrangebot in den Bereichen Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft für 13 Studiensprachen bereit und kooperiert mit über 100 Partneruniversitäten weltweit.

Aufgaben und Erwartungen:

Gesucht wird für den Arbeitsbereich Russisch eine Person (m/w/d), die

  • die Lehre und Forschung im Studienfach Russisch vertritt und mit einem Fokus auf den postsowjetischen Raum weiterentwickelt
  • Querschnittsthemen der Gegenwart im Kontext der Mehrsprachigkeit und Transnationalität erforscht und sich in die bestehenden Forschungsschwerpunkte des Fachbereichs einbringt
  • die fächerübergreifenden Schwerpunkte des Fachbereichs durch neue disziplinäre Perspektiven, beispielsweise aus der Politikwissenschaft, Soziologie, Zeit-/Gegenwartsgeschichte, Medien- und/oder Kommunikationswissenschaft ergänzt und erweitert
  • Studierende in den BA- und MA-Studiengängen des Fachbereichs und Nachwuchswissenschaftler/innen betreut und an der zukunftsorientierten Neugestaltung des Studienangebots mitwirkt
  • den neuen BA-Studiengang „Transkulturalität und Mehrsprachigkeit“ mitgestaltet und mitsteuert
  • sich an vorhandenen inner- und außeruniversitären Kooperationen, an Verbundforschung sowie innovativen Lehrprojekten beteiligt, neue Projekte initiiert und mitgestaltet
  • über Erfahrung in der Einwerbung von Drittmitteln verfügt
  • in Forschung und Lehre ein Interesse an Fragestellungen und Methoden der digitalen Geisteswissenschaften hat
  • die Leitung des Arbeitsbereichs Russisch sowie Verantwortung für die fächerübergreifende Lehre übernimmt
  • an der akademischen Selbstverwaltung mitwirkt
  • über Auslandserfahrung und Erfahrung im Umgang mit internationalen Studierenden verfügt sowie
  • über hervorragende Kenntnisse der relevanten Studiensprache(n), insbesondere des Russischen, und über sehr gute Deutschkenntnisse verfügt sowie ggf. zur Erweiterung des Sprachenportfolios am Fachbereich beiträgt

Voraussetzungen:

  • Bewerber/innen müssen neben den allgemeinen dienstrechtlichen Voraussetzungen die in § 49 Hochschulgesetz Rheinland-Pfalz geforderten Einstellungsvoraussetzungen erfüllen.
  • Neben einem einschlägigen Studium und einer sehr guten Promotion sind hervorragende
    wissenschaftliche Leistungen nachzuweisen

Das Land Rheinland-Pfalz und die JGU vertreten ein Konzept der intensiven Betreuung der Studierenden und erwarten deshalb eine hohe Präsenz der Lehrenden an der Universität. Sie erwarten darüber hinaus eine kooperative, teamorientierte und gestaltende Arbeitsweise, ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit und die Bereitschaft, Verantwortung im Sinne der Führungsleitlinien der JGU zu übernehmen und sich entsprechend aktiv weiterzuentwickeln.

Wir bieten:

Die JGU unterstützt nachdrücklich die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und fördert die berufliche
Weiterentwicklung ihrer Mitarbeiter/innen auf Basis eines umfangreichen Personalentwicklungs-Angebots.

Als Ort der Vielfalt begrüßt die JGU qualifizierte Bewerbungen von Menschen mit unterschiedlichen
Hintergründen.

Die JGU ist bestrebt, den Anteil der Frauen im wissenschaftlichen Bereich zu erhöhen und hat daher ein besonderes Interesse an der Bewerbung von Frauen.

Menschen mit Schwerbehinderung werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Ihre Bewerbung (auf das Stellenprofil bezogenes Anschreiben, tabellarischer Lebenslauf, Zeugnisse, Urkunden, vollständiges Publikationsverzeichnis, Auflistung und Kommentierung von fünf im Sinne der Ausschreibung besonders einschlägigen Publikationen, Erfahrungen in der Drittmitteleinwerbung, Kurzdarstellung derzeitiger und geplanter Forschungsvorhaben, Verzeichnis abgehaltener Lehrveranstaltungen, Lehrkonzept auf max. 2 Seiten) richten Sie bitte bis zum 21.03.2022 digital in einer pdf-Datei an die

Dekanin des Fachbereichs Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft
Univ.-Prof. Dr. Dilek Dizdar
E-Mail: dekan06@uni-mainz.de

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